Rehabilitation

Der Erfolg dieser Methode ist abhängig von der richtig gemachten Rehabilitation in jeder Phase. Ein wichtiger Grundsatz ist hier diese Elongation praktisch ausnutzen. Die Störungen sind größer, wenn das Missverhältniss zwischen Gliedmaßen groß war. Der Organismus reagiert ganz normal in solcher Situation und gleicht Defizite aus. In diesem Fall gibt es einige Kompensationsmechanismen:

Rehabilitation mit Ilizarov Fixateur Apparat

Jede Kompensation verursacht  Störungen der  Körperstatik, die mit der Verlagerung des Schwerpunktes verbunden ist. In solcher Situation sind die Muskeln sehr gespannt,weil sie das Gleichgewicht halten. Das ist auch wichtig für die Gangdynamik. Die Gangstörungen sind mit der Bewegung des Beckens verbunden. Schließlich fordert der Gang mehr Energie, und dadurch ist freie Bewegung begrenzt.

Die Hauptziele:

  • Die Besserung der Kalzifikation unterer Extremität,
  • Das Ausgleichen der Muskel- und Bindegewebestörungen der operierten Gliedmaße,
  • Die Besserung der Bewegung der operierten Gliedmaße,
  • Die Besserung der Ausdauer und Muskelkraft der oberen und unteren Extremität und des Oberkörpers,
  • Der Ausschluss der falschen Bewegungsgewohnheiten.


Aufgrund der verschiedenen Ursachenlehre der Abkürzung und  der mehrstufigen orthopädischen Behandlung soll die Rehabilitation gemäß der aktuellen Behandlungsphase sein. Deshalb gibt es hier 5 Phasen:

Die erste Phase – vor der Operation:

  • die Besserung der Kalzifikation des Skeletts:
    • die Eingriffe mit dem Wechselstrom FES (functional electrical stimulation),
    • das magnetische Feld,
    • die Bewegungsübungen mit dem Achsendruck auf die kürzere Gliedmaße,
    • der richtige Gang mit der orthopädischen Protease, die eine kürzere Gliedmaße  belastet.
  • Die Besserung der Trichotrophie von Muskeln und Bindegewebe: der Eingriff mit Wärme z.B. eine Soluxlampe, eine Hydrotherapie.
  • Krampfstillende Übungen:  
    • passive Übungen,
    • Schienen zu passiven und aktiv-passiven Übungen z.B. CPM,
    • poisometrische Relaxation,
    • Stretching.
  • Die Kräftigungsübungen:
    • aktive Übungen,
    • das Krafttraining.

Die zweite Phase -  sofort nach der Operation:

  • Krampfstillende Übungen:
    • die bestimmte Lage,
    • die Übungen mit einer Balkanschiene.
  • Die Kräftigungsübungen:
    • isometrische und synergistische Übungen,
    • dynamische Übungen, damit man mehr bewegen kann,
    • selbstgestütze Übungen.
  • Die Aufrichtung und das Ganglernen.
Die Aufrichtung ist möglich am zweiten Tag nach der Operation. Der Patient kann diese operierte Gliedmaße belastet. Für Sicherheit geht er mit Krücken.

Die dritte Phase -  die Elongation und/oder  die Korrektion:

Diese Phase beginnt am fünften oder siebten Tag nach der Operation. Wenn diese untere Gliedmaße länger wird, verkleinert sich Beweglichkeit in ihren Gelenken. Wenn wir solcher Situation vorbeugen wollen, muss man seit dem vierten oder fünften Tag solche Übungen machen, die  die Beweglichkeit  der operierten Gliedmaße verbessern. Zusätzlich verstärkt man dadurch die Muskeln. Die Position muss hier isoliert werden und auch das Becken stabilisiert werden. Hier sind folgende Methoden angewendet:

  • eine aktive Redression
  • poisometrische Relaxation,
  • Stretching,
  • ein Streckverband,
  • Übungen in der professionellen Rehabilitationskabine,
  • das Krafttraining.
Gegen Schmerzen kann man andere Therapien anwenden, z.B. eine Soluxlampe, eine Bioptronlampe, einen Laser. Wenn die Wärme keinen Erfolg bringt, kann man sich einer Kältetherapie unterziehen, die gespannte Muskeln lockert und gegen Schmerzen wirkt. Falls eine Röntgenuntersuchung zeigt, dass die Kalzifikation niedrig ist, sind hier ein magnetisches Feld oder ein Niederspannungsstrom nötig. Der Patient kann normal leben.

Die vierte Phase – die Stabilisation:

In dieser Phase sind die Geweben nicht so belastet wie früher. Die Schmerzen sind nicht so stark und dabei steigt die Gelenkebeweglichkeit und die Muskelkraft. Wir verwenden hier folgende Methoden:
  • individuelle Übungen mit einem Therapeuten,
  • die Kräftigungsübungen der unteren operierten Gliedmaße (isometrische, isokinetische Übungen),
  •  die Kräftigungsübungen von oberen Gliedmaßen, der  gesunden unteren Gliedmaße und dem Oberkörper.

Die fünfte Phase – nach der  Stabilisatorentfernung:

Nach der  Stabilisatorentfernung muss man die operierte Gliedmaße  durch einen Monat völlig entlasten,weil ein neuentstehendes regeneriertes Knochengewebe nicht so stark ist. Der Patient geht mit Krücken (wie Känguru). Man darf  in dieser Zeit nur isometrische, synergistische und manche aktive Übungen machen. Man empfiehlt eine Iontophorese, FES, eine Handmassage, damit dieTrichotrophie von Geweben und von dem Knochesystem verbessert.


Während der nächsten Wochen ist Achsebelastung  zugelassen. Man macht gleichwertige oder allgemeine Konditionsübungen und lernt richtig mit symmetrischer Belastung beider Gliedmaßen gehen. Man muss alle Phasen gut realisieren, dann kann man richtig gehen.
Man empfhielt hier Methoden mit einer Rückkoppelung. Eine Kinesiotherapie kann mit einer physikalischen Therapie ergänzen (Wärme, Massage, FES, Magnetotherapie).

Bei der richtigen Rehabilitation kann die Gliedmaße völlig erst nach 3 Monaten von der Stabilisatorentfernung belasten.

Ilizarov Fixateur
Ilizarov Apparat Der Ilizarov Apparat ist eine medizinische Vorrichtung, die zur Verbindung des gebrochenen oder gescnittenen Knochens dient.
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